Baustein 3: Bahnbetrieb disponieren

Handlungssicherheit bei Abweichungen und Unregelmäßigkeiten im Bahnbetrieb.

Ein Zug ist geplant und fahrbereit. Jetzt übernimmt die Leitstelle.

Doch im Bahnbetrieb läuft nicht immer alles wie geplant: Der Zug fährt mit einer anderen Zugcharakteristik, verspätet sich, ein Fahrzeug fällt aus, Personal fehlt oder die Strecke ist gesperrt. Vielleicht wird der Zug sogar fehlgeleitet. Und manchmal wird aus einer Unregelmäßigkeit ein gefährliches Ereignis.

In Baustein 3 begleiten die Teilnehmenden den Zug durch diese Situationen. Sie bewerten die Lage, treffen Entscheidungen, koordinieren Maßnahmen und sorgen dafür, dass der Betrieb möglichst sicher und stabil weiterläuft.

Darum geht es in dieser Disponentenschulung

Die Teilnehmenden bearbeiten typische Fälle aus dem Leitstellenalltag, vergleichen unterschiedliche Lösungswege und übertragen sie auf den Betrieb des eigenen Unternehmens.

  1. Aufgaben und Arbeitsweise in der Leitstelle
    Wir übernehmen den Zug in die Disposition.
  2. Abweichungen von der geplanten Zugcharakteristik
    Der Zug ist anders als geplant.
  3. Verspätungen und ihre Folgen
    Der Zug ist verspätet.
  4. Fahrzeugstörungen und liegengebliebene Züge
    Das Fahrzeug funktioniert nicht.
  5. Kurzfristige Personalausfälle
    Das Personal steht nicht zur Verfügung.
  6. Streckensperrungen und Umleitungen
    Der vorgesehene Fahrweg ist nicht nutzbar.
  7. Fehlleitungen
    Der Zug befindet sich auf dem falschen Fahrweg.
  8. Notfallmanagement und gefährliche Ereignisse
    Aus der Unregelmäßigkeit wird ein Notfall oder gefährliches Ereignis.
Disposition, Personenunfall

Unfälle führen oft zu mehrstündigen Unterbrechungen des Bahnbetriebs. Das Leitstellenpersonal muss entscheiden, ob Zugläufe zurückgehalten, gebrochen oder umgeleitet werden sollen.

Je nach Marktsegment setzen wir unterschiedliche Akzente:

Güterverkehr

Zusätzlich geht es unter anderem um Dispositionskonzepte im Schienengüterverkehr, Unterwegsabstellungen und die anschließende Weiterfahrt von Zügen sowie typische Besonderheiten bei Störungen im Güterverkehr.

Personenverkehr

Hier stehen zusätzlich die Auswirkungen auf die Reisenden im Fokus: etwa fehlende Kapazitäten bei einer geänderten Zugcharakteristik, Anschlusswünsche und Fahrplanstabilisierung bei Verspätungen, Räumung und Evakuierung sowie die Organisation von Busnotverkehren.

Wählen Sie das passende Format für Ihr Disponentenseminar:

Die nachfolgenden Konditionen gelten für exklusive Firmenseminare.
Sie möchten ein bis drei Mitarbeitende gezielt schulen lassen? Dann sind unsere offenen Seminare genau das Richtige für Sie. Hier finden Sie alle Termine.

Wer ist Ihr Seminarleiter Dominik Sommerer?

Das Seminar „Bahnbetrieb disponieren“ wird von mir, Dominik Sommerer, persönlich geleitet. Nur für den Fall, dass Sie mich noch nicht kennen:

Züge, Zugfahren und nachhaltige Mobilität faszinieren mich seit meiner Kindheit. Ich habe zehn Jahre lang als Betriebsplaner und Disponent in verschiedenen Bahnunternehmen im Personen- und Güterverkehr gearbeitet.

Ich bin Verkehrsfachwirt, Ausbilder mit IHK-Zertifikat, Buchautor und dank meiner bahnbetrieblichen Qualifikation als Zugführer und Rangierbegleiter wortwörtlich praxis„erfahren“.

Referenzen

Eine Auswahl unserer zufriedenen Kundinnen und Kunden:

Disponentenseminar für BahnTouristikExpress GmbH
Disponentenseminar für Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH
Disponentenseminar für Flex Bahndienstleistungen GmbH
Disponentenschulung für Holzlogistik & Güterbahn GmbH
QCW-Logo
LogoCBC
Abellio-Logo
Disponentenschulung für Lineas Deutschland GmbH
Disponentenschulung für Mitteldeutsche Regiobahn
Disponentenseminar für Nordwestbahn GmbH
Spitzke_Logo
Sperry_Logo
DPB-Logo
RBH-Logo
NX-Logo
Schweerbau-Logo
Disponentenschulung für Havelländische Eisenbahn AG

… und viele weitere Unternehmen

Fragen und Antworten, die Sie interessieren dürften …

Allgemein

Für wen ist der Kurs gedacht?

Die Hauptzielgruppe sind Betriebsplaner:innen, Disponent:innen und Leitstellenmitarbeiter:innen im Bahnbetrieb.

Gibt es Teilnahmebedingungen?

Die Teilnahme an Baustein 3 ist nur sinnvoll, wenn die Teilnehmenden Baustein 2 dieser Disponentenschulung besucht haben.

Wie viele Personen nehmen teil?

Um eine gute individuelle Begleitung zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 6 Personen begrenzt. Abweichungen können bei Bedarf vereinbart werden.

Kann man in so kurzer Zeit wirklich eine gute Disponentin oder ein guter Betriebsplaner werden?

Ja. Im hektischen Alltag einer Leitstelle ist oft keine Zeit, Unregelmäßigkeiten zu besprechen. Manche Störungen und Unfälle treten zudem nur selten ein und Mitarbeitende sind dann manchmal mit der Situation völlig überfordert. In diesem Baustein spielen wir viele Szenarien durch und schaffen so die erforderliche Handlungssicherheit.

Haben die Teilnehmenden während des Disponentenseminars Zeit für wichtige Telefonate und E-Mails?

Damit Ihr Unternehmen und die Teilnehmenden maximal von dieser Schulung profitieren, empfehlen wir während des Seminars eine Freistellung von der „planmäßigen Arbeit“. Bitten Sie Ihre Mitarbeitenden darum, wichtige Aufgaben möglichst vor dem Seminar abzuschließen. Für dringende E-Mails und Telefonate werden wir ausreichend Pausenzeiten vorsehen, die wir gemeinsam am ersten Seminartag abstimmen.

Zum Selbstlernkurs

Warum wird dieser Baustein nicht als Selbstlernkurs angeboten?

Die Marktsegmente der Eisenbahnunternehmen unterscheiden sich stark nach Personennahverkehr, Personenfernverkehr, Güterverkehr, lokbespannten Zügen, Triebzügen und Traktionsarten.

Es ist kaum möglich, diese Vielfalt in einem automatisierten Kurs abzubilden. In unseren Live-Seminaren (online und vor Ort) können wir individuell auf alle Schwerpunkte und Besonderheiten eingehen.

Zum Online-Seminar

Wie lange dauert der Kurs?

Für das Marktsegment Güterverkehr:
2 Online-Sessions à 3,5 Stunden inkl. Pausen

Für das Marktsegment Personenverkehr:
3 Online-Sessions à 3,5 Stunden inkl. Pausen

Die Online-Sessions müssen nicht unmittelbar aufeinander folgen.

Welche Soft- und Hardware benötigen die Teilnehmenden?

Wir arbeiten am liebsten mit der Software Zoom, die Sie hier gratis herunterladen können. Ansonsten reicht für diesen Kurs die Standardsoftware aus, die in der Regel auf jedem Endgerät vorinstalliert ist: ein Internetzugang, eine E-Mail-Adresse, ein Internetbrowser und ein Programm zum Lesen von PDF-Dateien (Adobe Reader).

Ferner benötigen sie eine Kamera, also entweder die im Gerät integrierte oder eine externe Kamera, die sich mit dem Computer verbinden lässt. Für das Seminarerlebnis ist es wichtig, dass sich alle sehen und hören können.

Sollten Sie Zoom nicht nutzen wollen oder dürfen, besprechen wir Alternativen und nutzen ein anderes Programm.

Welche Vorteile hat eine Online-Schulung?

  • Die Seminarpreise sind günstiger, weil keine Reise- und Übernachtungskosten anfallen.
  • Statt einem anstrengenden 6-Stunden-Seminartag können die Inhalte entspannt (z. B. auf zwei halbe Tage) verteilt werden.
  • Sie können die Schulung mit anderen Unternehmen teilen und dadurch Kosten sparen (Kurs-Sharing).
  • Sie können gegen Aufpreis einen Video- und Audio-Mitschnitt erwerben. So können die Teilnehmenden den Stoff später leicht wiederholen.
  • Sollte eine Person nicht teilnehmen können, z.B. im Fall von Urlaub, Krankheit oder schlechter Internetverbindung, kann sie den Kurs mithilfe der Aufzeichnung nachholen.

Zum Inhouse-Seminar

Wie lange dauert das Inhouse-Seminar?

Für das Marktsegment Güterverkehr:
1 Tag

Für das Marktsegment Personenverkehr:
1,5 Tage

Sie haben noch weitere Fragen? Vereinbaren Sie ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch mit uns.

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In einem für Sie unverbindlichen und kostenlosen Gespräch, das wir telefonisch oder über Zoom führen können, lernen wir uns kennen. Wir sprechen über Ihre Anforderungen und eine mögliche Zusammenarbeit. Gemeinsam finden wir heraus, ob es persönlich und fachlich passt.

Wir freuen uns auf Sie!

Dominik Sommerer

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Du oder Sie?

Unter Eisenbahner:innen ist das „Du“ üblich. Weil wir uns noch nicht kennen, verwenden wir hier überwiegend die „Sie“-Form. Wenn Sie sich mit dem „Du“ wohler fühlen, können Sie uns gern duzen. Wir duzen dann zurück.