Gendering

Wir schreiben divers

Wenn wir von Lokführern, Disponenten und Quereinsteigern schreiben, entsteht bei Ihnen in Gedanken wahrscheinlich das Bild einer männlichen Person, oder?

Sprache erzeugt Bilder. Deshalb finden wir es wichtig, dass sich Frauen, Männer und alle Menschen, die sich diesen Zuordnungen nicht wiederfinden, in unseren Texten gleichermaßen angesprochen fühlen.

Gleichzeitig möchten wir Sprache nicht komplizierter machen als nötig. Unsere Texte sollen klar, verständlich und gut lesbar sein.

Wie wir schreiben

Wir verwenden deshalb bewusst unterschiedliche Personenbezeichnungen und wechseln je nach Kontext zwischen:

  • geschlechtsneutralen Formulierungen wie „Teilnehmende“ oder „Fahrpersonal“
  • Doppelnennungen wie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“
  • der Schreibweise mit Doppelpunkt wie „Disponent:innen“
  • dem generischen Maskulinum wie „Lokführer“ oder „Fahrdienstleiter“

Alle verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich gleichermaßen auf alle Menschen.

Welche Form wir verwenden, entscheiden wir nach Kontext, Verständlichkeit und Lesbarkeit. Es gibt bei uns deshalb nicht die eine Schreibweise, die überall eingesetzt werden muss.

 

Fachsprache bleibt Fachsprache

Im Eisenbahnbetrieb arbeiten wir mit Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und betrieblichen Regelwerken. Begriffe daraus übernehmen wir teilweise in der dort verwendeten Form.

Wenn beispielsweise im Regelwerk „Fahrdienstleiter“ oder „Triebfahrzeugführer“ steht, kann dieser Begriff deshalb auch in unseren Texten so auftauchen.

 

Sprache ist wichtig – und nicht alles

Sprache kann Wahrnehmung prägen und zu Gleichberechtigung beitragen. Entscheidend bleibt für uns aber, wie Menschen einander tatsächlich begegnen.

Respekt, Offenheit und Gleichberechtigung zeigen sich nicht nur in Wörtern, sondern vor allem im Umgang miteinander.